Fehlender Wohnraum gefährdet Therapieerfolge
Die anhaltende angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt trifft Menschen in prekären Lebenssituationen besonders stark. Dazu gehören auch suchtbetroffene Personen, die nach stationären Therapien, Entzugsbehandlungen oder begleiten Wohnformen oft keine geeignete Anschlusslösung finden.
Fehlender Wohnraum gefährdet dabei nicht nur die Stabilisierung der Betroffenen, sondern auch bereits erzielte Therapieerfolge. Ohne gesicherten Wohnraum steigt das Risiko von Rückfällen, Krisensituationen, Wohnungslosigkeit sowie erneuten stationären Aufenthalten deutlich. Dies führt zu hohen gesellschaftlichen und finanziellen Folgekosten.
Vor diesem Hintergrund wurde eine Interpellation eingereicht, welche den Stadtrat insbesondere zur aktuellen Situation, zu bestehenden Angeboten sowie zu möglichen zusätzlichen niederschwelligen Wohnformen für suchtbetroffene Menschen befragt. Zudem wird die Zusammenarbeit mit Kanton und gemeinnützigen Wohnbauträgerschaften thematisiert.
Interpellation: Fehlender Wohnraum gefährdet Therapieerfolge suchtbetroffener Menschen